Die Wahl der richtigen Hundebetreuung ist nicht nur eine Frage von Verfügbarkeit oder
Sympathie – es geht darum, dass dein Hund sich wohlfühlt, verstanden wird und von
der Betreuung profitiert. Doch nicht jede Betreuung passt zu jedem Hund. Ich habe
mich bewusst dazu entschieden, nur noch Hunde aufzunehmen, die nach einer bestimmten
Philosophie erzogen werden. Warum? Weil Erziehung und Betreuung Hand in Hand gehen
und widersprüchliche Methoden deinem Hund mehr schaden als nützen können.

Meine Philosophie:
Selbstwirksamkeit und Vertrauen statt Unterordnung

In meiner Betreuung geht es nicht darum, dass Hunde blind gehorchen oder funktionieren
müssen. Ich betrachte sie auf Augenhöhe – als Freunde, nicht als Untertanen. Ziel ist es,
ihnen Selbstwirksamkeit beizubringen, also die Fähigkeit, eigene Lösungen zu finden, sich
sicher in
ihrer Umwelt zu bewegen und aus Vertrauen heraus mit uns Menschen zu kooperieren.

Hunde, die nach dieser Philosophie erzogen wurden, sind selbstbewusster, entspannter,
kooperativer und vertrauensvoller. Sie brauchen keine Einschüchterung oder Korrekturen,
sondern eine klare, verständliche Kommunikation. Doch was passiert, wenn ein Hund aus
einem anderen Trainingsansatz kommt?

Widersprüche im Training – warum sie problematisch sind

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass Hunde an der Leine keinen Kontakt zu anderen
Hunden haben sollten. Diese Herangehensweise wird oft mit Verboten oder Korrekturen trainiert,
was dazu führen kann, dass der Hund massives Meideverhalten zeigt. Kommt dann ein anderer
Hund in seine Nähe, empfindet er das als Bedrohung – und kann unangemessen reagieren.
Manchmal mit Konfliktverhalten, manchmal mit Übersprungshandlungen wie hektischem Bellen
oder plötzlichem Zerren an der Leine… oder noch mehr.

Solche Hunde haben gelernt: „Kontakt ist gefährlich.“ Doch in einer Betreuung, in der Sozialkontakt
eine große Rolle spielt und im voraus getestet werden sollte, ob sich die Hunde verstehen, wird
genau diese Haltung zu einem Problem – für den Hund selbst, aber auch für die anderen Hunde.
Deshalb ist es wichtig, dass Erziehung und Betreuung dieselben Werte vermitteln.

Passt dein Trainingsansatz zu meiner Betreuung?
– Stell dir diese Fragen

Damit du einschätzen kannst, ob meine Betreuung die richtige für deinen Hund ist, beantworte
doch einmal ehrlich diese Fragen:

  • Wie reagiere ich, wenn mein Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt? 
    → Suche ich nach der Ursache und helfe ihm, eine bessere Strategie zu finden, oder korrigiere
    ich ihn direkt?
  • Gebe ich meinem Hund die Möglichkeit, selbstständig Lösungen zu finden? 
    → Erlaube ich ihm, in seinem Tempo zu lernen, oder erwarte ich, dass er Anweisungen sofort befolgt?
  • Wie wichtig ist mir die Beziehung zu meinem Hund? 
    → Sehe ich ihn als eigenständiges Wesen mit Gefühlen und Bedürfnissen oder als jemanden,
    der einfach „funktionieren“ soll?
  • Wie steht mein Hund zu mir? 
    → Zeigt er freiwillig Nähe und sucht er meine Unterstützung, oder handelt er aus Angst vor Konsequenzen?

Wenn du diese Fragen reflektierst und erkennst, dass dein Hund und du einen positiven,
vertrauensvollen Weg miteinander gehen, dann freue ich mich darauf, euch in meiner
Betreuung willkommen zu heißen! Falls du noch unsicher bist oder Fragen hast, melde dich
gerne – gemeinsam finden wir heraus, ob es passt.

Wie du mehr über meinen Ansatz erfahren kannst

Ich teile regelmäßig Beiträge zu meiner Philosophie auf Social Media, schreibe Blogartikel und
halte Vorträge zu den Themen Hundeverhalten, Körpersprache und artgerechte moderne Erziehung.
Auf meiner Homepage findest du ebenfalls viele Informationen zu meinem Betreuungskonzept.
Schau dich gerne um oder kontaktiere mich direkt, wenn du mehr erfahren möchtest!

Denn eines ist sicher: Dein Hund verdient eine Betreuung, die ihm guttut – in jeder Hinsicht.

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