Einblick ins Training und Markennennung *unbezahlte Werbung*🐾🐾

Das die Thematik Maulkorb auf mich zukommt durch einen Staffbull war mir klar, dass es ein so ängstlicher Hund wird, traf mich dann doch unerwartet und unvorbereitet. Allein Halsband anziehen war ein Drama und das Geschirr erst 😔 Inzwischen zieht er sich das Geschirr beinahe selbst an und auch das Halsband ist kein Thema mehr – allerdings entscheidet er serwohl hinsichtlich Wohlfühlfaktor: passt es ihm nicht, weigert er sich es anzuziehen und dieses Recht hat er auch, denn er muss es tragen, nicht ich. Beim Maulkorb war das allerdings ein noch größeres Drama, welches ich beinahe für gescheitert erklärte.

Mittlerweile liegen hier 4 verschiedene Maulkörbe und erst jetzt, durch den von @hunter.international, kommen wir im Training voran. Das hier im voraus so manches schief lief, sieht man anhand seiner Körpersprache. Entsprechend gehen wir kleinschrittig voran und ich nehme den Maulkorb auch immer mit, so dass er für uns einfach zum Alltagsgegenstand wird. Denn: Vor ca 1,5 Jahren bekam Titus eine kleine Panik Attacke beim Maulkorb Training – ich ging einen Schritt weiter, ließ den Maulkorb einen Moment zu lange auf und konnte ihn aufgrund des Verschlusses nicht mehr rechtzeitig runter ziehen und Titus rannte samt Maulkorb in seine Box (Sicherheitszone) und versuchte den Maulkorb runter zu ziehen – verletzte sich dabei auch an einer Kralle… Das Thema Maulkorb war dadurch erstmal Geschichte. Allein beim Anblick rannte Titus in seine Box und kam nicht mehr raus. Es folgte sogar Meideverhalten fürs Gassi gehen, da ich versuchte den Maulkorb dadurch wieder etwas positiv aufzubauen. Auch die Verknüpfung mit Futter war nicht mehr machbar. So ließ ich es bleiben. Eine Zeit lang später suchte ich nach einem Maulkorb mit Stirnriemen – > der Maulkorb hält sich dadurch auf der Nase ohne ihn verschließen zu müssen. So kam ich zum aktuellen Maulkorb und mit diesem ist auch Titus einverstanden. Ein Rest an Skepsis ist noch vorhanden, daher verweilen wir im Training an dieser Stelle. Im Alltag kam es bereits zur Situation, dass ich den Maulkorb schließen musste aufgrund einer dieser „Der tut nix“, doch so schlimm wie befürchtet lief es gar nicht: Titus rieb sich die Nase nicht am Boden um den Maulkorb abzustreifen und wir konnten auch ganz entspannt die Situation verlassen. Das war vor ein paar Wochen und wir hatten auch keine Einbußen / Rückschritte im Training.

Das ganze verdeutlicht wieder, wie stark die Bedeutung von Wohlbefinden und Vertrauen im Training sind!

Wenn Du beim Maulkorb Training nicht voran kommst, such Dir professionellen Beistand. Hundetrainer können aufgrund Ihrer Erfahrungen einen deutlichen Mehrwert bieten + das Fachwissen, welches Du durch viele Community Gruppen nicht bekommst. Der Vorteil oder auch Nachteil von Community Gruppen besteht darin zu erfahren, was bei anderen funktioniert bzw nicht funktioniert hat. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass es bei Deinem Hund genauso aussieht. Bevor Du also lange herum probierst und worst case etwas verschlimmerst, nimm Dir einen Trainer zur Seite.

Habt einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße

Verena mit Fips und Titus

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